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Manuel Andrack am 7. Mai auf dem Baumberger Ludgerusweg

06.04.2017
Aktuelles >> Ludgerusweg - Veranstaltungen

Manuel AndrackSchon 2010 schwärmte Manuel Andrack bei seinem Besuch in den Baumbergen: "Diese Landschaft ist ein Traum für Wanderer!". Deshalb kommt der "jebürtije kölsche Jung" auch immer wieder gerne in die Region. Ist der Mai frisch erwacht, kann auch der ehemalige Sidekick von Harald Schmidt hier begrüßt werden.
Am Sonntag (7. Mai, 9 Uhr) erwartet die Baumberge Touristik den passionierten Naturfreund am Billerbecker Dom. Hier startet der Wanderpapst seine 17 Kilometer Tagesroute auf dem "Baumberger Ludgerusweg". Gut gelaunte Wanderfreunde dürfen ihn dabei gerne begleiten.
Für Routen mit historischer Bedeutung entwickelte Andrack - "ich gehörte zu den ungewöhnlichen Kindern, die gerne mit ihren Eltern wanderten" - über die Jahre eine ganz besondere Vorliebe. Er folgte griechischen Ziegenpfaden an den Thermopylen, brach wie Martin Luther gen Rom auf und erkundete die "Schwedenlöcher" in der Sächsischen Schweiz. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann der "Baumberger Ludgerusweg" auf seiner Agenda steht. Denn: Der Hl. Ludgerus soll diesen Weg genutzt haben, um - wie die Zeit es damals einforderte - auf Schusters Rappen von Coesfeld nach Münster zu gelangen.
Weil diese Wegeführung ein großer Genuss ist, verlieh der Deutsche Wanderverband ihr 2015 das Gütesiegel "Baumberger Ludgerusweg".
Motivierende Orgelklänge sind an diesem Morgen aus dem Dom zu hören. Bevor sich die Wandergruppe in Bewegung setzt, begrüßen Bürgermeisterin Marion Dirks und Alexander Jaegers vom LEADER Regionalmanagement die gespannten Ausflügler.
Auf geht´s Richtung Bahnhof, wo gerne noch Zugreisende dazu stoßen können. Als nächstes begeben sich die Wanderer auf eine prächtige Obstbaumallee, die sicherlich schon mit feinster Blüte zu trumpfen weiß. Diese idyllische Chaussee führt direkt ins Naturschutzgebiet Baumberge. Die EU deklarierte es zum FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat), weil die Wälder zu den größten zusammenhängenden  Buchenwaldgebieten des Münsterlandes gehören.
Vorbei am Rosengarten und Sendeturm führt der Weg zur Sophienburg. Diese Hofanlage ist als Einzelhof auf der Baumberghochebene eine Ausnahme. Eine 45-minütige Rast am Café Teitekerl vorgesehen. Nach entsprechender Stärkung ist die höchste Erhebung in der Westfälischen Bucht - der Westerberg auf 187,6 Meter - das nächste Etappenziel. Hier gibt es die Gelegenheit, den Longinusturm hinaufzusteigen und die erstklassige Aussicht in 32 Metern Höhe zu genießen.
Seinen Namen erhielt der Aussichtsturm aus Baumberger Kalksandstein von "Doktor Longinus", dem Naturforscher Friedrich Westhoff. Er ging als Gründer des "Baumberge-Verein Münster" in die Geschichte ein. Gleichzeitig war Westhoff Initiator des Bauwerks. Der Name des darin seit einem Jahr beheimateten "Café 1897" gibt übrigens Auskunft über das Jahr der Grundsteinlegung.
Fortgesetzt wird die Wanderung durch die Bauerschaft Uphoven. Dass hier schon in der Jungsteinzeit Ackerbauern siedelten, belegen Ausgrabungen, die verschiedenartige historische Funde zutage förderten.
Das letzte Etappenziel ist das historische Stiftsdorf Nottuln. Die Ankunftszeit ist für 16.30 Uhr geplant. Dort erwarten die ambitionierten Wanderer Kaffee und Kuchen. Aber nicht nur das: Der zeitgleich stattfindende Frühlingsmarkt lädt zum Flanieren ein. Für den Rücktransport nach Havixbeck und Billerbeck steht ab 17.15 Uhr ein Bus bereit.

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