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    Nottuln

Nottuln ist ein Bilderbuchort im Herzen des Münsterlandes. Eingebettet in die hügelige Landschaft der Baumberge ist Nottuln Ausgangspunkt vieler reizvoller Wander- und Radtouren. Der historisch, barocke Ortskern von Nottuln begeistert die Besucher immer wieder aufs Neue

Das höchste im Münsterland
Seit über 100 Jahren kann man auf dem Longinusturm in Nottuln über den Dingen stehen, auf der höchsten Erhebung der Baumberge, dem Westerberg. Der Turm bietet eine wunderschöne Aussicht und eine gute Gelegenheit zum Ausspannen bei einer Kaffeepause. Von dort oben sehen Sie auch die schönen Wälder, die sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge eignen oder ein Etappenziel für ganztägige Wanderungen darstellen.

Geschichte
Im 9.Jh. entstand hier ein Kanonissenstift. Die frühere Stifts- und heutige Pfarrkirche geht auf das Jahr 1489 zurück und zählt zu den schönsten gotischen Hallenkirchen Westfalens. 1748 vernichtete ein Großbrand das Kloster und rund 240 Gebäude des Ortes. Der Stiftsplatz wurde im Stil des Barock wiederaufgebaut. Vier der ehemaligen Kurien (Residenzen der adeligen Stiftsdamen) stehen noch und wurden in den letzten Jahren liebevoll restauriert. Das Verwaltungszentrum des Stiftes war die Alte Amtmannei, das aus dem Jahr 1748 stammende Gebäude an der unteren Stiftsstraße ist heute Kulturzentrum der Gemeinde und Veranstaltungsort der überregional bekannten Kurienkonzerte.
Alle Stiftsgebäude sowie die einzigartige barocke Gesamtplanung des Ortskerns und auch die Welsche Haube der Kirche stammen von J.C. Schlaun und bilden auch heute noch den urbanen Mittelpunkt des Ortes.
Der Stiftsplatz gilt als einer der schönsten Plätze des Münsterlandes. Hinter der Kirche befindet sich ein ursprünglicher, typischer westfälischer Kirchplatz, zum Teil heute noch mit Wörtner-Häusern (Kleinhandwerker) an der inneren Kirchhofsmauer. In der "Stiftsschänke" schmücken Blaudruck-Decken und -Gardinen Tische und Fenster. Nebenan in der Blaudruckerei Kentrup, der ältesten Westfalens, kann man bei der Herstellung zuschauen. Hinter der Pastorat befindet sich einer der Wirtschaftshöfe des Klosters, Schulze Vehoff. Kleinod ist dessen qualitätsvoller Sandsteinspieker der Spätgotik. Der zweigeschossige Bau ist nach Tradition, Formen und Steinmetzzeichen zeitgleich mit der Pfarrkirche. Sorgfältig gegliederte Werksteinwände und vorzügliche Innengestaltung mit spätgotischem Kamin, Wandgelassen, Waschstein, Hängeabtritt usw. geben dem ältesten Nottulner Profanbau hohen Rang. (Infos zu Ortsführungen: 02502/942-0)
Sehenswert ist auch im Ortsteil Darup die Tafelmalerei des Flügelaltars (um 1430) in der Pfarrkirche. Imposante Residenzen wie Groß Schonebeck und Klein Schonebeck im Ortsteil Appelhülsen zeigen den herrschaftlichen Anspruch des Adels.

 

Weitere Informationen:

Tourist-Information Nottuln

Stiftsplatz 7/8
48301 Nottuln

Ansprechpartner:
Christian Wermert

 

Tel 02502 - 942 0
Fax 02502 - 942 224

touristik[et]nottuln.de
www.nottuln.de

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